Vierzehnheiligen

Brauerei "Goldener Hirsch" Staffelstein 1599-1958  

Nach Meinung von Pater Dominik Lutz dürfte der heutige Gasthof "Goldener Hirsch" die "Urwirtschaft" in Vierzehnheiligen sein.

Alte Ansichtskarte vom  Goldenen Hirschen aus dem Jahre 1908

Foto: Alte Ansichtskarte des Goldenen Hirschen aus dem Jahre 1908.

Der Gasthof befand sich seit Jahrhunderten in Privatbesitz und soll schon seit 1458 die nach Vierzehnheiligen kommenden Pilger verköstigt haben. Unter den Besitzern ist 1488 auch ein Sohn des Schäfers Hermann Leicht zu finden, welchem in den Jahren 1445 und 1446, die vierzehn Nothelfer erschienen sind. Gebraut wurde hier jedenfalls seit mindestens 1599.

Über 170 Jahre später, 1870, wurde die Braustätte von Ambrosius Pabst als "Brauerei Goldener Hirsch" fortgeführt. Übernommen wurde die Hirschbräu schließlich von Franz Schmitt. Dieser lieferte sein Bier noch vor dem Zweiten Weltkrieg mit vier Lastkraftwagen bis nach Thüringen. 1942 folgte sein Sohn Konrad. Der Braubetrieb wurde 1958 eingestellt.

1970 gelangte der Gasthof in den Besitz der Erzdiözese Bamberg. Der gemütliche Gasthof "Goldener Hirsch", welcher 1980 in Anlehnung an die alten Bauformen neu errichtet wurde, erfreut sich auch heute zahlreicher Besucher und Wallfahrer.

Quellenverzeichnis: Texte mit Genehmigung von Wolfgang Vatke, "Historischer Lichtenfelser Brauereiführer".


 Gasthaus Goldener Stern auf Vierzehnheiligen

Foto: Gasthaus "Goldener Stern" auf Vierzehnheiligen um 1935.

Der Gasthof stammt aus dem 18. Jahrhundert und diente wohl als Jagdhaus der Äbte von Klosterlangheim. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt das Gebäude den Namen "Goldener Stern". 


"Klosterbrauerei Vierzehnheiligen" - "Sternbräu" - "Brauerei Trunk"

Direkt hinter der von Johann Balthasar Neumann von 1743 bis 1772 gebauten und den 14 Nothelfer geweihten Wallfahrtskirche brauten früher die Zisterzienser. Nach der Säkularisation rückten im Jahre 1839 die Franziskaner ein. Die Klosterbrauerei, welche seit 1803 beurkundet ist, nannte sich fortan "Franziskaner-Convent-Bierbrauerei".

Später wurde sie von der Familie Martin übernommen und als "Sternbräu Vierzehnheiligen" bezeichnet. Bis 1932 leitete Johann Martin das Geschäft, bis 1974 Sohn Josef und bis 1990 schließlich Enkelsohn Alfons Martin. Seit 1990 liegen die Geschicke der "Alten Klosterbrauerei Vierzehnheiligen Brauerei Trunk" in den Händen von Andreas Trunk.

Quellenverzeichnis: Texte mit Genehmigung von Wolfgang Vatke, "Historischer Lichtenfelser Brauereiführer".


Historische Brauereikrüge und Trinkgefässe von der Hirschbräu (Goldener Hirsch)

Historische Trinkgefässe vom Goldenen Hirschen auf Vierzehnheiligen

Könnten alte Brauereikrüge reden, sie alle hätten uns viele Anekdoten und interessante Geschichten zu erzählen.

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