Ebensfeld

Brauerei "Zum weissen Lamm" Neuner Ebensfeld  1735-1982

AK Brauerei "Zum weißen Lamm" Neuner, Ebensfeld     

Die Historie des Gebäudes "Gasthof Neuner" reicht bis in das Jahr 1643 zurück, als der Besitzer Endres Hoffmann hier als Wirt fungierte. 1735 wird erstmals ein "Bräuhaus" von Andreas Müller erwähnt. Im folgten 1776 Paulus und 1796 Joseph Müller.

Im Häuser- und Rustikalsteuer-Kataster des Steuerdistrikts Ebensfeld vom Jahre 1810 wird für dieses Haus das "Brau-, Schenk- und Gastrecht zum Lamm" erwähnt. 1833 wird Josef Adam Müller Nachfolger, 1963 Peter Batz und Johann Lutz.

Im Jahre 1864 schließlich übernahm Adam Neuner das Anwesen, 1891 Johann und 1920 Josef Neuner. Selbst gebraut wurde bis 1982. 

Quellenverzeichnis: Texte mit Genehmigung von Wolfgang Vatke, "Historischer Lichtenfelser Brauereiführer"

Brauerei "Zum Hirschen" Gressano Ebensfeld 1870-1963

AK Brauerei "Zum Hirschen" Greßano in Ebensfeld

Die Brauerei "Zum Hirschen" wurde im Jahre 1870 in Ebensfeld gegründet. Der Gründungsvater war Friedrich Dütsch. Im Jahre 1878 wurde die Familie Greßano Eigentümer der Brauerei. Die Braustätte nannte sich fortan "Brauerei Greßano zum Hirschen".
Die Bierproduktion wurde im Jahre 1963 aufgegeben.

Brauerei "Zum Schwan" Ebensfeld  1752-heute

AK Brauerei "Zum Schwan Ebensfeld"     

Nikolaus Pabstmann war der Gründer des Traditionsbetriebs. Er erhielt am 16. August 1752 vom damaligen Bischof, Johann Philipp zu Bamberg, die „Gast- und Schildgerechtigkeit" für ein „Haus, Bräuhaus, Stallung und Hofreith" verliehen.

Bis 1779 blieb die Braustätte mit zugehörigem Gasthaus im Besitz der Familie Pabstmann, danach ging es erst an Georg Wunner, später an Josef Zillich und im Jahre 1799 an Christoph Dinkel über, ehe der Oekonom Michael Rittmaier zu Strullendorf die Gebäudlichkeiten am Marktplatz für sich entdeckte und sie im Jahre 1864 erwarb. Er war es auch, der 1867 eine Kelleranlage zur Bierlagerung mit einem Sandsteingewölbe von 60 Meter Tiefe errichtet hatte. Noch heute sind diese Bauten der Bevölkerung wohlbekannt - es handelt sich dabei um den „Engelhardts-Keller" in der Kellerstraße 50, der besonders im Sommer durch seinen schattigen Biergarten viel Zuspruch findet.

Seit damals befindet sich die Schwanenbräu Ebensfeld auch in Familienbesitz. 1883 wurden die Besitzungen an Kunigunda Rittmeier übertragen, die wenig später den Gastwirt Lorenz Schmelzing heiratete.

Nach 30 Jahren wurde das heutige „Brauhaus Ebensfeld" an Tochter Johanna und Schwiegersohn Johann Engelhardt übergeben. Johann Engelhardt erstellte im Jahre 1928 die Brauerei neu, in den Jahren 1932 und 1933 folgten ein neuer Bierkeller und eine neue Kühlanlage. Die brauereieigene Mälzerei wurde im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs (1939) erbaut.

Lithografie AK Ebensfeld mit Motiv Gasthaus "Zum Schwan"

1956 übernahm dann sein Sohn Karl Engelhardt das Anwesen. Er ahnte den immer größer werdenden Trend zum Flaschenbier voraus und brachte durch die Automatisierung der Anlagen sowie die Vergrößerung der Mälzerei seine Brauerei ein entscheidendes Stück voran. 1960 kamen ein neues Sudhaus sowie ein neuer Gär- und Lagerkeller hinzu, ehe Karl Engelhardt den Betrieb 1961 „auf die (damals noch) grüne Wiese" an den Oberen Kelbachdamm (frühere Bachwiese) verlagerte - den heutigen Firmensitz des Brauhauses.

Im Jahre 1966 begann die Herstellung der „Schwanada"Limonaden. Bis zu seinem Tod 1984 betrieb Karl Engelhardt mit seinen Söhnen die Brauerei, ehe Hans-Karl Engelhardt die Brauerei übernahm und erfolgreich ins 250. Jahr ihres Bestehens führte.

Quellenverzeichnis: Texte mit Genehmigung von Herrn Engelhardt, Ebensfelder-Brauhaus

Gasthof "Zum Schwan" Ebensfeld © Roland Morgenroth   

© Roland Morgenroth

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